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Peter Behrens School
of Architecture
 
 

Dept. of Duesseldorf University
of Applied Sciences
 
 
 

Elementiertes Bauen und Entwerfen
Prof. Dipl. Ing. Jochen Schuster

MASTER 2011/12

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WS 2011/12
Wohnhochhaus - Vertikales Wohnen

Der Wohnungsmarkt in Düsseldorf boomt, Grundstücke sind rar. Deshalb sieht die Stadt neben den
klassischen Wohnformen (von traditionellen Geschoßwohnungs-bau bis hin zum Einfamilienhaus im
Grünen) das Wohnen im Hochhaus als Alternative an.
Das diese Wohnform hierzulande und heutzutage vielfach negativ belegt ist, liegt sicherlich an Wohntürmen
der 60er und 70er Jahre. Oft in der Peripherie der Städte gelegen und aus vorgefertigten Elementen
zusammengesetzt, sind sie Synonym für anonymes Wohnen in oftmals kritischem Umfeld.
In Übersee wie z.B. Amerika und Asien wird das Wohnen in Hochhäusern hingegen oftmals als etwas
Exklusives wahrgenommen. Gerade in Amerika in den hoch ver-dichteten Städten ist das Wohnen im
Hochhaus tagtägliche Normalität. Beispielhaft könnte man hier auf die aus den frühen 60er Jahren am
Lake Shore Drive gebauten Häuser von Mies van der Rohe in Chicago oder auch das aktuelle Projekt
von Herzog de Meuron in New York, 56 Leonard Street, verweisen. Die beiden Projekte zeigen auch den
historischen Wandel in den gestalterischen wie auch konstruktiven Möglichkeiten auf.
Der Anlass in Düsseldorf über diese Wohnform nachzudenken liegt sicherlich, wie bereits erwähnt, im
Mangel an genügend freien Baugrund. Zugleich aber auch im Potential diese Bautyps die Innenstädte
punktuell und angemessen nach zu verdichten und somit urbanes Leben rund um die Uhr, direkt im Zentrum
der Stadt, zu sichern. Einhergehend bedeutet dies eine Umkehr der Zersiedlung von Landschaft sowie die
damit verbundene deutliche Reduzierung der Verkehre, sodass auch energetische Gründe dafür sprechen.
Dieser ökologische Ansatz wird durch die Kompaktheit des Bautypus sowie den heutigen Möglichkeiten
intelligenter Heizungs-, Lüftungs- und Fassadentechnik gestärkt.
Der ökologische Aspekt ist ein möglicher Vertiefungsschwerpunkt, der in Kooperation mit Herrn Prof. Dr. Stahl
zu bearbeiten ist. Bedingt durch die hohen konstruktiven Anforderungen bei dem Entwurf wird zudem eine
Vertiefung im tragkonstruktiven Bereich bei Herrn Prof. Dr. Wörzberger angeboten.

28.09 Organisation (Raum, Zeit....), Diskussion
Festlegung der zu analysierenden Bauten

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Xella - München Stachus >>

28.09 Organisation, Diskussion der Aufgabenstellung

FH Düsseldorf
15.09.2011 - 20:08

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